Lorient
17. August 2016

Morgenmantel ist nicht gleich Morgenmantel

Bei unserer letzten Marokkoreise machte ich eine wunderbare Entdeckung!

RiadWir kamen auf die Idee in einem Riad zu übernachten, nicht wie sonst in irgendeinem Hotel, das ohnehin nur um ein paar Euro weniger kosten würde.
Also: Mustapha machte sich auf die Suche und weil er darin ja nicht schlecht ist fand er einen einzigartigen Ort, der einerseits unheimlich romantisch und andererseits  bestechend klar und einfach war. Ein, von einer Französin geführtes Riad in der Altstadt von Rabat. Wie meistens sind Riads von außen völlig unscheinbar, beinahe hässlich könnte man sagen, graue, abgeschlagene Wände, ein einfaches, aber massives Holztor mit Messingbeschlag, keinerlei Hinweis auf öffentliche Zugänglichkeit…und dann klopf, klopf, öffnet uns eine freundliche Dame die Tür und heißt uns mit sanfter Stimme willkommen. In diesem Moment wird man von eigenartigen Glücksgefühlen durchströmt und ist voller Erwartung, man möchte hinein, eindringen, die Treppen hinauf, die Treppen hinunter, am liebsten würde man auch bereits belegte Zimmer betreten weil die Neugierde angesichts so viel Geschmack und Schönheit einfach zu groß ist. Der Anstand gebietet es dann doch nicht das Anwesen als sein Eigen zu betrachten und jede Ecke in Anspruch zu nehmen.
Endlich finden wir uns im eigenen Reich wieder und schon sind wir auf´s Neue von so viel Sinnlichkeit überrascht. Im Bad, das sich in den Schlafraum harmonisch einfügt, finden wir traumhafte Essenzen als Badezusatz, Öle und Seifen. Selbst der Toilette, die nur durch einen spiralförmigen Schneckengang vom Rest des Wohnraums getrennt ist, können wir etwas abgewinnen. Die Mischung aus Bad, Toilette, Schlaf- und Wohnraum ist einfach zu genial und lässt in ihrer durchdachten Anordnung nichts zu wünschen übrig. Alles ist perfekt, die Betten duften herrlich und sind dezent mit frischen Rosenblättern bestreut: Ein Gruß des Hauses..- feinste Schokoladehäppchen zieren die Kopfpölster.
Eigentlich könnte es gar nicht besser gehen, doch dann entdecke ich, unauffällig an einem Kleiderhacken hängend, ein Accessoire das Frauenherzen höher schlagen lässt.
Im Grunde ganz simpel: ein Morgenmantel mit Kapuze, seitlich zu binden, von Hand umhäkelt. Hmmm…oder ist es doch ein Bademantel, oder ein “zu Bett geh Mantel”, ein “oben drüber Mantel” oder doch ein “unten drunter Kleid”?!

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Ein “zur Jeans Mantel” oder doch ein mit Seidenstrümpfen zu tragendes Kleid?

Unentschlossen notiere ich in meinem Kopf: es muss wohl so etwas wie ein Wohlfühlkleidungsstück sein, das vor allem in diesen Räumlichkeiten Verwendung finden sollte, denn hier bin ich in diesem bezaubernden Stück Stoff die Krönung! Ich freue mich, werfe es über und lasse ein Bad ein… und da die Badewanne riesig ist, kann dies noch etwas dauern und ich bestelle ein kleines Diner, Mustapha und ich genießen es im Innenhof des Riads, nun müsste die Wanne voll sein!
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