Lorient
6. April 2016

Essen und Marokko

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das ist eine immer fortwährende Liebe die sich wunderbar ergänzt, bedingungslos.

herrliche Gerüche

Wer einmal in Marokko war, kommt um die vielfältige Küche nicht herum, überall Gerüche die einem das Wasser im Mund zusammen rinnen lassen. Gewagte Gewürzkompositionen zeigen die Kreativität eines ganzen Volkes auf. Ob Süßes oder Salziges - die marokkanische Küche gleicht einer Hochschaubahnfahrt mit Blick über eine gewaltige Metropole.

weniger herrliche Gerüche

Die passieren schon mal wenn bei sengender Hitze an jeder Ecke Essbares verkauft wird. Nase zu und durch.

O Graus da hängt ein totes Lamm

Es erstaunt mich immer wieder, dass einige wenige Leute vom Marokkourlaub zurückkommen und nichts gutes zum Essen in Erinnerung haben. Im Gegenteil wird dann immer wieder von Magenkoliken berichtet und auch von den ekelerregenden Tierkadavern, die unter freiem Himmel in der Hitze hängen und einem den Appetit verderben.

Nun ja: ein totes Tier bleibt ein totes Tier, ob nun in Parnier gehüllt oder am Straßenrand hängend. Vielleicht sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass der von uns verzehrte Burger, vorher ein Lebewesen war.
Erstaunlich: egal wie heiß es ist - die Tiere verbreiten kaum einen Geruch! All jene die schon mal in einem heimischen Schlachthaus waren, wissen wovon ich spreche.
der Geschmack des Fleisches

Unschlagbar gut! Vielleicht liegt es daran, dass es die Art von Massentierhaltung wie bei uns nicht gibt. Das Schächten spielt wohl auch eine ausschlaggebende Rolle. Die Zubereitung sowieso. Wer sich ernsthaft mit der marokkanischen Küche auseinandergesetzt hat und den Schritt in eine am Wegesrand liegende Bude gewagt hat, kann meist bestätigen, das Fleisch in Marokko schmeckt köstlich. Mürb, geschmackvoll und überhaupt...wenn ich Fleisch daheim oft meide, esse ich es umso genussvoller in Marokko.

die Koliken, die Angst
Die gibts, und es wird von Experten seit Jahrzehnten darüber gerätselt woran es nun wirklich liegt. Von der Unverträglichkeit des marokkanischen Olivenöls bis hin zum verschmutzen Wasser, welches zum Salatwaschen benutzt wird, sind die Spekulationen darüber vielfältig.
Genau diese Angst ist dann oft der Grund warum einige Wenige im Marokkourlaub nichts Gutes gegessen haben. Sie haben sich einfach nicht getraut. Sie haben nur das Pseudo-Marokko-Essen im 3,5 Sternehotel zu sich genommen... Bon Appetit.
ach ja...und sie hatten eine Kolik.

Unser (Laien) TIPP
Vorbeugend: Schwarzkümmelöl vor jeder Mahlzeit, pur oder in Wasser gelöst.
Akut: Wenn die Kolik da ist, sofort in die Apotheke und nicht die mitgebrachten Medikamente nehmen, die nützen unserer Erfahrung nach nicht so gut, egal welche. Immer Rat von den Experten vor Ort einholen.
die Genussmenschen

Dann gibt es die souveränen, abenteuerlichen Genussmenschen, sie probieren und kosten beinahe überall...und....die Kolik bleibt ihnen ab und zu auch nicht erspart. Aber die können von Geschmäckern erzählen, dass man schon beim Zuhören schwindlig wird vor GUSTO.
Mürbes Lamm in süßlichen Saucen, mit hausgemachtem Brot genossen, welches wie ein Löffel zum Mund geführt wird und den vollen Geschmack der Speise erst wirklich erlebbar macht. Schnecken in Kräutersaucen, deren Duft einen durch ganze Gassenzüge verfolgt. Gebackene Germspeisen, die je nach Belieben salzig oder süß einverleibt werden. Sie füllen den Magen und rufen dabei Glücksgefühle hervor. Minztee, der einen richtig durchatmen lässt und zu dem man Patisserie aus frischen Mandeln gereicht bekommt. Obwohl das Feingebäck immer aus ein und dem selben Mandelteig zu sein scheint, schmeckt doch jedes einzelne anders. Das eine nach Orangenblüten, das andere nach Honig oder nach Rosenblüten und Sesam und oft nach Geschmäckern, die man nicht zu enträtseln vermag.
couscous

Panache gefällig?

Der Smoothie, der im Moment die Herzen fast aller EuropäerInnen erobert, ist in Marokko ein alter, aber umso beliebterer Hut. Wenn man ihn gesund genießen will darf man halt nicht vergessen den Zucker abzubestellen. Aber er schmeckt vermutlich trotzdem zehn mal süßer als der Ungezuckerte bei uns. Es gibt ihn mit den Früchten der Saison, meist auf Orangenbasis. Eine bereichernde Variante ist der Panache auf Milchbasis. Mit Trockenfrüchten, Mandeln und Nüssen ein ganz besonderes Geschmackserlebnis, ersetzt im Grunde eine Mahlzeit!

Vegetarier aufgepasst!

Ihr könnt in diesem Land schlemmen nach Lust uns Laune, es gibt so viele Speisen, unheimlich lecker, die ganz ohne Fleisch auskommen, z.B. "Zerlouk" - eine Paste aus Melanzani, geheimnisvoll zubereitet, mit Brot serviert, sättigend und geschmacklich umwerfend, "Tektouka", gegrillte Paprika in einer aufregenden Marinade die man nicht mehr aufhören möchte zu essen, "Harscha", eine Frühstücksflade aus Hartweizengrieß mit Olivenöl. Wird in Marokko zu jeder Tageszeit verzehrt und ist für alle leistbar. Am besten dazu "Rheib", das schmeckt ähnlich unserem Joghurt, aber dann doch irgendwie anders, so lecker! Die Früchte sind frisch und süß und zu jeder Jahreszeit gibt es eine Auswahl an exotischen und weniger exotischen sonnengereiften, saftigen, erfreulichen Früchten... herrlich.
Das ist die Lebensqualität Marokkos!

marrakesch orangenstand

Nun für all jene die den Genuss in Marokko einfach verpasst haben oder die ihn wieder aufflackern lassen möchten.....

L´Orient kocht für Euch - absolut authentisch marokkanisch


Marokko für Zuhause...

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