Lorient
8. März 2020 Blick über Casablanca

Casablanca 1,2,3 Reisen wert

Casablanca 1,2,3 Reisen wert

Die Stadt der Gegensätze zieht uns magisch an. Hier triffst du auf alles was Marokko ausmacht. Sonne, Wind, Meer, Lärm, Ruhe, Reichtum, Armut. Architektonische Kleinode. Gelungene Art Deco Experimente, die mit monumentaler Wucht eine Zeit widerspiegeln, die nie zu vergehen scheint. Der Aufprall des Okzidents im Orient.

MOSCHEE HASSAN ZWEI

In Casablanca mischt sich das Gehupe der im Stop and Go Modus dahinkriechenden Autos mit den Geräuschen lärmender Straßenhändler und dem Gezwitscher von Millionen scheinbar unsichtbaren Vögeln. Eindrucksvoll erhebt sich die Moschee Hassan des Zweiten gegen den Himmel, wenn wir mit dem Auto aus dem Zentrum kommend einen breiten Boulevard bis hin zum Meer entlang fahren. Wie Zwerge erscheinen wir im Schatten des riesigen Gebäudes, welches alle Facetten marokkanischer Baukunst in sich birgt. Wenn die Wellen gegen das Fundament des Gebäudes klatschen bekommen wir das Gefühl sie möchten dem gigantischen Neubau Konkurrenz machen.

Moschee Hassan Zwei
Moschee Hassan Zwei

LE GATSBY

Vis a vis der Moschee essen wir im Restaurant Le Gatsby dessen Standort nicht besser hätte gewählt werden können. Echte Palmen und florale Bemalungen der Wände zieren das Restaurant. Ein Zauberer geht von Tisch zu Tisch und unterhält die Gäste mit Kartentricks. ein Livemusiker gibt melancholische Lieder zum Besten. Die Speisekarte ist großzügig aber nicht ausschweifend und umfasst moderne, internationale Gerichte und typisch marokkanische Speisen. Hier stimmt einfach alles, selbst die Gäste fügen sich in das illustre Geschehen ein.

 

DAR DADA

Aus dem originalgetreu nachgebauten Ricks Cafe sehen wir ein chinesisches Touristenpärchen hinauskommen, während wir uns auf der anderen Straßenseite, geladen von einem lieben Freund, zum Dar Dada geleiten lassen. Ein Restaurant das man so in Casablanca nicht erwarten würde. Eine alte Schneiderei im Stile eines Riads wurde nach jahrelangem Stillstand zu einem Kleinod umgestaltet und wird seither von Touristen, Insidern und Geschäftsleuten gestürmt. Wir werden mit dampfenden nach Orangenblüten duftenden Handtüchern, die uns mittels feiner Zangen gereicht werden begrüßt und lassen uns auf einen schwindelerregenden marokkanischen Abend ein, wie er sonst nur bei Hochzeiten üblich ist. es gibt nichts, aber auch wirklich nichts das dieses Gefühl beschreiben kann. Wie betäubt verlassen wir den kulinarischen Tempel um uns das Viertel Habous neben dem Königspalast bei Nacht anzusehen, das wie ausgestorben wirkt, was für ein Leben uns hier untertags begegnet, kaum nachvollziehbar. Mancherorts schläft Casablanca, unfassbar Casablanca schläft?

 

Dar Dada

 

 

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